B Jugend weiblich: v.l.: Nejla Cesko, Zora Binder, Daniela Ernst, Sarah Hermeking und Mara Sokac

Normalerweise ist Schwimmen eine Einzelsportart. Doch bei dem Wettkampf DMS-J (Deutsches Mannschaftschwimmen der Jugend) schwimmen die Sportler nur Staffeln und das Entscheidende ist die Teamleistung. Das DMS-J Bezirksfinale fand am 9. und 10. November 2019 in Riemerling statt und die Trainer sind mit den Leistungen der Haie zufrieden. Pierre Martin sagt: „Es wurden schon sehr starke Zeiten geschwommen, obwohl wir noch voll im Training sind.“ 

Bei DMS-J werden insgesamt fünf Staffeln geschwommen - jede Disziplin sowie eine Lagenstaffel zum Schluss. Die Gesamtzeiten der einzelnen Staffeln werden dann zusammengerechnet.

Pierre Martin erzählt: „Es war ein anspruchsvolles Wochenende für uns als Trainer, denn wir hatten insgesamt 76 Schwimmer zu betreuen.“ Doch auch für das Organisationsteam sowie alle 35 Helfer und Kampfrichter sei es ein anstrengendes Wochenende gewesen, denn der TSV Hohenbrunn-Riemerling war der Ausrichter des Bezirkfinals. Insgesamt sind 14 Vereine aus Oberbayern mit über 80 Mannschaften ins Hallenbad nach Riemerling gereist. 

Jugend B weiblich schwimmt zum Sieg 

In der Jugend E (2010/2011) starten in einer gemischten Mannschaft zwei Mädchen und zwei Jungs. Die jüngsten Haie schwammen in der Gesamtwertung auf den zweiten Platz. Die Mädels der Jugend D (2008/2009) präsentierten sich stark und schwammen auf den dritten Platz, die Jungs erreichten den vierten Platz. In der Jugend C (2006/2007) schwammen sowohl die Mädchen als auch die Jungs auf den zweiten Platz. Die weibliche Jugend B (2004/2005) entschied das Bezirksfinale für sich, die männliche Mannschaft wurde Dritter.

In fast allen Jugenden stellten die Riemerlinger Haie sogar eine zweite Mannschaft. Viele Staffeln waren beim Bezirksfinale noch nicht optimal besetzt, sondern nur so, dass die Mannschaft am Ende schnell genug ist, um sich für das Landesfinale zu qualifizieren. „Da ist auf jeden Fall noch viel Luft nach oben“, erklärt Martin. 

C Jugend männlich: v.l.: Miguel Olona-Kewitz, Gregor Bechold, Christoph Höllriegel und Sebastian Ruff

Die acht besten Mannschaften qualifizieren sich für das Landesfinale

Jetzt kommt es darauf an, was in den anderen bayerischen Bezirken für Zeiten geschwommen wurden. Denn die acht besten Mannschaften aus ganz Bayern jeder Altersklasse qualifizieren sich für das Landesfinale, welches am 30. November und am 1. Dezember 2019 in Bayreuth stattfindet. Trainer Pierre Martin geht davon aus, dass sich sieben bis acht Mannschaften für das Bayernfinale qualifizieren werden. 

Beim Bayernfinale schwimmen die Mannschaften um den Einzug ins Bundesfinale. Für das Bundesfinale qualifizieren sich zwölf Mannschaften der Jugend D und C und die schnellsten sechs Mannschaften der Jugend B und A. Wenn alles gut läuft, haben auch Mannschaften der Riemerlinger Haie gute Chancen sich zu qualifizieren und sich mit den besten Vereinen aus Deutschland zu messen. Pierre Martin fasst zusammen: „Die weibliche Jugend D sollte es schaffen sich für das Bundesfinale zu qualifizieren, aber drei weitere Mannschaften haben auch noch eine Chance. Es bleibt sehr spannend. Wir trainieren jetzt fleißig weiter und schauen, dass wir uns ins drei Woche nochmal steigern können.“

C Jugend weiblich: v.l.: Lena Meyer, Jette Lenz, Ayla Hatil und Sophia Horstmann

Drei neue Bayerische Altersklassenrekorde 

Gregor Bechold schwamm beim Bezirksdurchgang zwei neue Bayerische Altersklassenrekorde. Der 13-Jährige stellte über 100 Meter Kraul einen neuen Rekord in der Zeit von 55,93 Sekunden auf und über 100 Meter Schmetterling steht die neue Bestmarke nun bei 1:01,25.

Die 10-Jährige Mathilda Wery schwamm über 100 Meter Brust in einer Zeit von 1:26,81 zu ihrem ersten Bayerischen Altersklassenrekord. 

D Jugend weiblich: v.l.: Charlotte Nilsson, Mathilda Wery, Julia Schwarzer, Josefine Futterlieb und Caralina Jara Sonnekalb

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