v.l. Mara Sokac, Adrien Cara, Trainer Pierre Martin, Daniela Ernst, Sina Wappenschmidt

Vom 14. bis zum 17. November 2019 fanden die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin statt. Vier Haie reisten mit Trainer Pierre Martin in die Hauptstadt, um sich mit den Topschwimmern aus Deutschland zu messen. Die Athleten schwammen zahlreiche Bestzeiten, zu vier Finalteilnahmen und Adrien Cara stellte einen neuen Vereinsrekord über 200 Meter Schmetterling auf. Außerdem haben sie den Weltrekord von Sarah Köhler über 1500 Meter Kraul live miterlebt.  

Adrien Cara (2000) schwamm sowohl über 100 Meter als auch über 200 Meter Rücken ins B-Finale. Über 200 Meter Rücken unterbot er erstmals die Zwei-Minuten-Marke und gewann das B-Finale in einer Zeit von 1:59,86. Über die kürzere Distanz wurde er 16. Der 19-Jährige schwamm über die 200 Meter Schmetterling in 2:02,87 einen neuen Vereinsrekord und startete außerdem in Berlin noch über 200 Meter Lagen. 

Rückenspezialistin Daniela Ernst (2004) ging in Berlin über alle drei Rückendistanzen an den Start. Über 200 Meter schwamm sie im C-Finale (JEM-Finale) in einer Zeit von 2:19,14 auf den 15. Platz in der JEM-Wertung (Jahrgang 2003/ 2004). Mara Sokac (2004) sprintete über 50 Meter Kraul ebenfalls ins C-Finale und erreichte in einer Zeit von 26,30 in der JEM-Wertung den 12. Platz. Über 100 Meter Kraul schwamm sie zu einer neuen Bestzeit. Sina Wappenschmidt (2001) ging bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften über 200 Meter Kraul sowie 400 Meter Lagen an den Start. 

Pierre Martin zufrieden: „Alle Schwimmer haben sich gesteigert“

Der Höhepunkt der diesjährigen Deutschen Kurzbahnmeisterschaften war der Weltrekord von Sarah Köhler über 1500 Meter Kraul in 15:18,01. Pierre Martin erzählt begeistert: „Beim Weltrekord kamen mir Tränen in die Augen. Die Stimmung in der Halle war super, das war schon ein besonderer Moment dabei zu sein.“

Für bayerische Schwimmer war der Termin der deutschen Kurzbahnmeisterschaften ungünstig gelegen, da sie erst seit knapp 10 Wochen wieder im Training sind. Schwimmer aus anderen Bundesländern trainieren teilweise schon seit 14 Wochen, da die Sommerferien deutlich früher sind und somit auch die Sommerpause. 

Pierre Martin erklärt: „Wir haben den Wettkampf deswegen auch nicht ganz so ernst genommen und nicht richtig getapert. Aber alle Schwimmer haben sich auf ihren Strecken im Vergleich zu den Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften gesteigert. Das ist ein gutes Zeichen.“ 

Alle Infos zur Deutschen Kurzbahnmeisterschaft 2019 

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